Die Sprungturmhelden

Sprungturmhelden - Werbung - Buch

Ein heißer Sommer.
Atem(be)raubende Augenblicke.
Schwindelerregende Abenteuer.

Die toughe Schülerin Lexie trifft auf den leidenschaftlichen Sprayer Jeremias, der nach dem tragischen Unfall seines besten Freundes seine triste Welt bunt malt.
Zwischen ihnen wächst, trotz aller Widrigkeiten, eine zarte Liebe.
Bis das Schicksal erneut zuschlägt und helfende Hände unverhofft ins Leere greifen.
Plötzlich stellen sich die Fragen:
Fallen Helden wirklich nie?
Und wie gut kann Liebe tragen?

T I E F G R Ü N D I G  –  E M O T I O N A L  –  A N D E R S

LESEPROBE:

Ihr Herz schlägt wild, als sie Jeremias’ Hand nimmt und mit ihm in den rauschenden Fluss steigt. Das Wasser wirbelt kalt um ihre Füße, und sie verkneift sich einen erschrockenen Aufschrei. Es fühlt sich an, als hätte sie ihre Füße in fließendes Eis getaucht. Sie sieht Jeremias an, auf dessen Gesicht sich ein Lächeln geschlichen hat. Seine grauen Augen glänzen neckisch, und Lexie nestelt verlegen an ihrem BH. Sein Blick bringt alles in ihr durcheinander, und sie vergisst sogar ihre kalten Füße. Jeremias bleibt stehen, und sie geht die paar Schritte auf ihn zu, verkleinert die Lücke zwischen ihnen, bis sie direkt vor ihm steht. Sie sieht ihm in die Augen und streicht mit den Fingerspitzen vorsichtig über seinen Bauch. Seine Muskeln spannen sich an, doch er weicht nicht zurück und lächelt sanft. Seine Hände streichen über ihre Schultern und die Oberarme und wieder zurück und umschließen ihr Gesicht. Seine Lippen berühren ihre, und mit klopfendem Herzen und kalten Füßen erwidert sie den zärtlichen Kuss.
Viele kleine Küsse hüpfen sanft von einem zum anderen, und ihre Hände erforschen den Körper des Gegenübers. Lexie fühlt Jeremias’ makellose, weiche Haut, und sie kann kaum glauben, was in diesen Augenblicken passiert. Er lässt sie so nahe an sich heran wie nie, und mittlerweile ist sie froh, dass zumindest ihre Füße abgekühlt sind, sonst würden ihre Gefühle überkochen. Sie sieht das Lächeln, das sich vorwitzig zwischen seine Küsse schleicht, und in seinem Blick liegt noch immer dieses Funkeln und etwas, das Lexie noch nie bei ihm gesehen hat und das sie gerne als Glück deuten würde. Doch dann verändert sich urplötzlich sein Blick. Er zieht die Augenbrauen nach oben und die Mundwinkel ebenso, schlingt die Arme um sie und lässt sich mit ihr nach hinten fallen. Lexie schreit erschrocken auf, prustet und japst nach Luft, da das kalte Wasser über ihren gesamten Körper schwappt, und sie schlägt schimpfend nach Jeremias. Doch der lacht und zieht sie zu sich her, um sie zu küssen, und ihr Widerstand schwindet sofort. Sie schlingt ihre Arme um ihn und gräbt ihre Finger in seine nassen Haare.